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Depyrogenation

 

Die Sterilisation mit trockener Hitze (oder Depyrogenation) ist ein Verfahren, welches die Reduktion des Grads an Pyrogenen verfolgt, mit Hilfe von heißer Luft im Temperaturbereich von 160°C bis 400°C. Die verwendete Temperatur ist abhängig von der Dauer des Prozesses. Es gibt zwei verschiedene Arten von Wärmeströmungen die genutzt werden können; Schwerkraft oder mechanische Strömungen. Ersteres nutzt die natürliche Interaktion zwischen der Luft verschiedener Temperaturstufen und letzteres erstellt mit Hilfe eines Gebläses eine bestimme Luftströmung her.

Die Depyrogenation wird hauptsächlich zur Sterilisation von Vials für die aseptische Abfüllung genutzt. Das Verfahren ist ebenfalls sehr gut geeignet, um montierte und verpackte Materialien zu sterilisieren, da das Produkt über die Wärmezufuhr keinen Dampf oder Wasser erfordert. Jedoch können nicht alle Produkte den hohen Temperaturen, die für diese Art von Vorgängen erfordert werden, standhalten (z.B. Metallwaren, hitzeempfindliche Lösungen, etc.). Es gibt zwei Haupttechniken der Depyrogenation: Batch und dynamisch. Die Batch Methode wird normalerweise statischen Öfen durchgeführt, wo die Produkte in Metallkisten gelegt und hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Die dynamische Technik erfordert den Gebrauch eines Tunnels, in dem die Waren auf einem kontinuierlichen Band durch die verschiedenen Heizzonen des Tunnels transportiert werden.