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Inkubation & Erhitzen

 

In der Mikrobiologie ist ein Inkubator ein Gerät zur Kontrolle der Temperatur, Luftfeuchte und anderer Bedingungen, unter denen die mikrobiologische Kultur heranwächst. Die einfachsten Inkubatoren sind isolierte Kisten mit einem regulierbaren Heizapparat, der typischerweise eine Temperatur von ungefähr 65°C erreichen kann, manche können sogar geringfügig höhere Temperaturen erreichen, die aber nicht 100°C übersteigen können. Erweiterte Inkubatoren haben die Fähigkeit ihre Temperatur zu senken (durch Abkühlen) und/oder die Luftfeuchte oder sogar das CO2 Level zu kontrollieren. Diese Eigenschaft wurde speziell für das Zellwachstum entwickelt.

Die meisten Inkubatoren besitzen sowohl Außentüren als auch Innentüren, welche oft aus Glas gefertigt sind, um Transparenz zu gewährleisten. Hauptcontroller besitzen einen Timer; manche können auch dafür programmiert sein verschiedene Temperaturen, Luftfechte Levels, etc. zu durchlaufen. Inkubatoren können von Tischgröße bis hin zu Geräten von der Größe eines kleinen Raums variieren. Inkubatoren können ebenso besondere Eigenschaften, wie z.B. die Regulierung vom shake speed, gemessen an der Drehzahl pro Minute, aufweisen.

Bezüglich der Temperatur werden zumeist 37°C verwendet, da unter ihr als Normaltemperatur des menschlichen Körpers die meisten Bakterien insbesondere
E. Coli gut heranwachsen. Für andere Anwendungen, für die niedrigere Temperaturen erforderlich sind, wie z.b für Fischzellen, sind 25°C optimal.