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Fixierungen für akkurate Messungen
 
Vielseitige Systeme in Echtzeit und kabellos für Messungen in allen Arten von Behältnissen im Lebensmittelbereich
 

Es gibt viele Faktoren, die einen thermischen Prozess beeinflussen können. Einer der hauptsächlichen Aspekte in der Entwicklung von Prozessen für konservierte Nahrungsmittel ist der Erwerb von genauen Temperatur-/Zeitprofilen. Die Hauptgründe dafür sind:

Sicherheit – Sicherstellung, dass mikrobiologische Stabilität
erreicht wurde und das keine Gefahr einer Nahrungsmittel-
vergiftung oder eines großen Nahrungsmittelausschusses besteht

OptimierungReduzierung der Prozesszeit um den Produktionsoutput zu erhöhen und um Energiekosten zu senken
Verbesserung der Qualität – Optimierung von Vitamin- und Proteinspeicherung und Qualitätsprodukte
Prozessvalidierung – Verfügbarkeit von Dokumentationen, um die Befolgung der Regularien für Behörden nachweisen zu können z.B. FDA/USDA, EC, Kunden, ISO9000, HACCP usw.

Die Validierungsprozedur umfasst viele Aspekte über die Produktverpackung und über das Produkt selber. Für beides müssen detaillierte Studien aufgestellt werden. Auch ist es in beiden Fällen wichtig die kälteste Zone zu finden, in der die langsamste Hitzedurchdringung stattfindet. Drei Testphasen sollten hier berücksichtigt werden:

Temperaturverteilung – Temperaturüberwachung in voll beladenen Prozessbehältnissen, um die Leistung gegenüber Kontrollprogrammen zu ermitteln und um die kälteste Zone zu identifizieren.
Ermittlung des kältesten Punktes – Mehrere Messpunkte werden in einem mit Produkt gefülltem Behältnis festgelegt, um den Punkt mit der langsamsten Hitzedurchdringung zu ermitteln (produkt- und verpackungsabhängig).
Hitzedurchdringung – Es werden Messungen mit Temperaturmessgeräten an der Stelle wiederholt, an der der kälteste Punkt identifiziert wurde.

 

Alle der oben genannten Phasen konzentrieren sich auf die worst case Bedingungen, unter denen ein Produkt ausgesetzt wird – mit den niedrigsten Temperaturen und der langsamsten Hitzedurchdringung, welches zu der langsamsten mikrobiologischen Reduktion führt. Darum ist es ausschlaggebend, dass die Temperaturmessgeräte sehr genau und sicher arbeiten. Ein systematischer oder auf Versuchen aufgebauter Fehler von 1°C während einer Temperaturmessung bei einer Sterilisationstemperatur von 121.1°C führt zu einem Fehler von 26% im entsprechend kalkulierten F0-Wert.

Von daher ist es wichtig, dass für eine Validierung das richtige Equipment angewendet wird. Wir haben eine große Auswahl von Messfühlern, Sensoren, Stopfbuchsen und Werkzeugen entwickelt, welche für den richtigen Einbau in vielen verschiedenen Behältnissen verfügbar sind. Die Auswahl verfügbarer Fixierungen wächst kontinuierlich und wird unter Berücksichtigung der folgenden Parameter ständig verbessert:

Richtige Positionierung des Messpunktes
Es ist sehr wichtig, dass die Stopfbuchse und der Messfühler im „kältesten Punkt“ positioniert werden. Wenn das nicht sichergestellt ist können falsche Messwerte erzielt werden, was wiederum zu hohen F0/P0-Werten führen kann.

Eliminierung von Dampf- und Wasserrückständen
Es ist sehr wichtig, dass die Stopfbuchse und der Messfühler in das Behältnis eingebaut werden ohne es zu beschädigen und ohne das Dampf- oder Wasserrückstände zum Messpunkt gelangen können. Es könnte sonst zu falschen Werten und zu hohen F0/P0-Werten kommen.

Minimiertes Risiko von Wärmeleitfehlern
Es ist empfehlenswert, dass der Messfühler und die Stopfbuchse an der Seite des Behältnisses eingebaut werden, mit der weitesten Entfernung zum „kältesten Punkt“ – so dass ein Wärmeleitfehler durch Wasser/Dampf vermieden wird. Auch wenn der Messfühler/die Stopfbuchse so klein wie möglich ist und aus Material mit geringer Wärmeleitfähigkeit besteht, gibt es immer ein Risiko durch Wärmeleitfehler.

Minimierung bei der Messfühlermontierung im Behältnis
Es ist sehr wichtig, dass der Messfühler und die Stopfbuchse so klein wie möglich sind, so dass der Einfluss der internen Umgebung (Produkt) im Behältnis - inkl. Kopfraum – minimal ist. Das ist besonders wichtig für Produkte die einem rotierenden Prozess zugeführt werden, wo die Bewegung des Kopfraumes ein kritischer Faktor des Wärmetransfers ist.

Wenn es ein gemischtes Produkt in Flüssigkeit ist, ist es wichtig den größten Festkörper am Messpunkt zu positionieren und den Messfühler so einzubauen das die anderen Stücke sich frei bewegen können. Das Referenzbehältnis sollte so dicht wie möglich an den „normalen“ Behältnissen stehen, ansonsten ist das Profil des Wärmetransfers nicht mehr repräsentativ für die gesamte Charge.